Traditionelles Fischessen der Landshuter SPD

Veröffentlicht am 17.02.2013 in Veranstaltungen

Die Landshuter SPD steht für Standhaftigkeit, Nachhaltigkeit und Fortschritt

Mit mehr als 70 Gästen beging die Landshuter SPD ihr traditionelles Fischessen. Als Hauptredner begeisterte Florian Pronold die Zuhörer, die nicht nur zu hören bekamen was die jetzige Bundes- und Landesregierung alles falsch macht, sonder wie es die SPD in Regierungsverantwortung richtig machen wird.

Bereits in ihrer Begrüßung machte die Vorsitzende Anja König deutlich, dass der Wechsel in der Bundesregierung bevorsteht, genau wie in der Landesregierung von Bayern. In 12 Landtagswahlen hintereinander hat die SPD ihre Regierungsverantwortung behalten bzw. die Regierung neu übernommen und auch die 13. Landtagswahl in Folge werden die Sozis gewinnen. In Vilshofen mit Peer Steinbrück und Christian Ude sei eine gigantische Aufbruchstimmung gewesen, dass es gar keine andere Alternative mehr gibt. Für Merkels und Seehofers Ego hat sie auch einen Vorschlag parat: "Die beiden sollten eine Audienz beim Papst beantragen und sich erklären lassen wie ein schmerzloser Rücktritt vonstatten geht."
Zur kommunale Situation sprach sich König besonders für den bereits seit den Achzigern beschlossenen Anbau am Stadttheater aus, anstatt einer teueren Ausweichstätte, die später komplett zurückgebaut werde. Wer vorausschauend und nachhaltig denkt, kann sich nur für diese Variante entscheiden, denn alles andere sei rausgeschmissenes Geld. Als Bezirkshauptstadt von Niederbayern muss die Kommune auch Kultur bieten und ein Theater gehöre schließlich auch zum Bildungsauftrag.

Grußwort Bürgermeister Gerd Steinberger

Bürgermeister Gerd Steinberger machte auf die Umfrageergebnisse aufmerksam, die genau wie der Oberbürgermeisterwahl 2004 und bei vielen anderen Wahle zu Gunsten der jetzigen Regierungsparteien geschönigt seien, da hier Lobbyisten mit hohem Kapital dahinter stünden. Die Medien würden hierbei eine große Rolle spielen. Steinberger verwies darauf, dass die SPD die Partei der Gerechtigkeit und Solidarität sei und dass ein soziales Gleichgewicht in unserer Gesellschaft nur mit dem Original möglich ist. "Wir müssen daher unsere Kandidaten im Wahlkampf unterstützen."

Grußwort Klaus Pauli, Fraktionsvorsitzender

Der Fraktionsvorsitzende Klaus Pauli ging in seinem Grußwort auf die notwendige Zusammenarbeit von Stadt und Land ein. "Was in den anderen Fraktionen nicht möglich ist, die SPD-Fraktionen aus Stadt und Landkreis Landshut beweisen, dass es machbar ist.", denn wenn die Kommunen sich untereinander ausbremsen, dann sei eine Weiterentwicklung unmöglich.

Grußwort Bundestagskandidat Harald Unfried

Genüsslich machte Bundestagskandidat Harald Unfried klar, das eine große Mehrheit in der Bevölkerung für einen flächendeckenden Mindestlohn, für eine solidarische Bürgerversicherung und auch für die Regulierung der Banken sei. Und wer für die Umsetzung unserer Ziele ist, sollte nicht darauf warten bis CDU/CSU uns hinterher hinkt und selbst die Notwendigkeit erkennt wie beim Atomausstieg oder den Studiengebühren, sondern soll doch gleich das Original wählen. Die Unionsparteien seien politisch entkernt und ihre Mitglieder wüssten gar nicht mehr was konservative Politik bedeute und für welche Inhalte sie stehen. Im Hinblick auf die kommenden Wahlen sagte Unfried: "Wir geben der Union viel Zeit, sich in der Opposition zu regenerieren."

Florian Pronold freut sich auf die kommenden Aufgaben

"Die bevorzugte Fortbewegungsart unseres jetzigen Ministerpräsidenten ist die Kehrtwende", begann Pronold seine mitreißende und in die Zukunft gerichtete Rede. Ständig sei die CSU der SPD hinterhergehinkt und umgefallen, ob es beim Atomausstieg gewesen sei oder erst kürzlich bei den Studiengebühren. Bayern ginge es nur so gut und habe eine sehr geringe Arbeitslosenquote, weil bei der Finanz- und Wirtschaftskrise noch die Sozis etwas in der Regierung zu sagen hatten und mit vorausschauender Politik Abwrackprämie, Kurzarbeitergeld und Konjunkturprogramme in der großen Koalition durchgesetzt haben. Den Wirtschaftsaufschwung trotz der Krise schreibe sich nun die jetzige Regierung auf die Fahnen. Der Freistaat stehe zwar gut da, befindet sich aber noch lange nicht im Gleichgewicht und dies ist nur mit einer sozialdemokratischen Regierung und Christian Ude als Ministerpräsident zu ändern. Erst dann können unsere Forderung umgesetzt werden, dass Bildung nicht mehr vom Geldbeutel der Eltern abhängen, dass die wichtigen Güter der Daseinsvorsorge wie die Trinkwasserversorgung nicht in private Hände kommen und die Märkte endlich reguliert würden und dass ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn eingeführt wird.
Diese Forderungen und Ziele entsprangen den anwesenden Gästen aus tiefsten Herzen und Pronold erhielt großen Beifall. Als Dankeschön überreichte die Parteivorsitzende nicht nur ein Buchskranzl im Jahr der Landshuter Hochzeit, sondern auch das Lieblingsgeschenk des Landesvorsitzenden: ein neues Mitglied.

 

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